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Registerkarte "Verbindung" (Dialogfeld "Server-Eigenschaften")

Wegweiser

In dieser Registerkarte konfigurieren Sie die Einstellungen für das Erhalten der Verbindungen und legen die Werte für Wartezeiten fest.

Hinweis: Bei SFTP-Verbindungen steht in dieser Registerkarte nur das Dropdownmenü IPV6 benutzen zur Verfügung.

Verbindungsoptionen

Passiven Modus benutzen

Wenn die Option aktiviert ist, sendet der FTP-Client einen PASV-Befehl an den Server, um mit dem Server im passiven Modus (PASV-Modus) zu kommunizieren. Dadurch wird eine separate Datenverbindung für Verzeichnisauflistungen und Dateiübertragungen initialisiert.

Verwenden Sie den PASV-Modus, um Verbindungsprobleme zu vermeiden, die durch Firewalls verursacht werden können. Dies gilt beispielsweise für die Windows-Firewall, die in manchen Versionen von Windows XP standardmäßig aktiviert ist.

Wenn bei deaktiviertem passiven Modus keine Verzeichnisliste sichtbar ist oder die Fehlermeldung "425 Can't open data connection" (Datenverbindung kann nicht geöffnet werden) angezeigt wird, sollten Sie diese Einstellung aktivieren.

IPv6-Verbindungen verwenden EPSV.

TCP-Anschluss

Geben Sie im Feld TCP-Anschluss die Nummer eines bestimmten TCP-Serviceanschlusses oder einer bestimmten Socketschnittstelle an, die für FTP verwendet werden soll. Der vorgegebene Wert (21) ist der Standardanschluss für FTP.

Konto

Geben Sie hier einen Kontonamen für den Dateizugriff ein, falls dies für den Server erforderlich ist. Achten Sie auf genaue Einhaltung der festgelegten Schreibweise, wenn es sich um einen Server handelt, der zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet.

Wenn eine Verbindung aufgebaut wird und im Feld Konto ein Wert eingegeben wurde, sendet der Client als letzten Schritt des Anmeldevorgangs den Kontonamen automatisch an den Server.

Wartezeit in Sekunden

Verbinden

Wählen Sie die maximale Anzahl Sekunden aus, nach deren Ablauf ein Verbindungsversuch zum FTP-Server abgebrochen werden soll. Wenn Sie in dieses Feld den Wert 0 (Null) eingeben, gilt für den Verbindungsaufbau von FTP Client eine unbegrenzte Wartezeit.

Sitzung

Wählen Sie die maximale Anzahl Sekunden aus, die der FTP-Client auf die Übertragung von Datenpaketen zum und vom Host warten soll. Wenn innerhalb des angegebenen Zeitraums keine Daten empfangen werden, werden Sie über eine Fehlermeldung darauf hingewiesen, dass die Wartezeit abgelaufen ist, und die Übertragung wird abgebrochen. Wenn auch bei wiederholten Versuchen immer wieder Fehlermeldungen angezeigt werden, erhöhen Sie die Wartezeit. Wenn Sie in dieses Feld den Wert 0 (Null) eingeben, gilt eine unbegrenzte Wartezeit für FTP Client.

Weitere Einstellungen

IPV6 benutzen

Wählen Sie aus, ob für Verbindungen zum Host das neuere IPV6 (Internet Protocol Version 6) oder die ältere Version IPv4 verwendet werden soll. In der Standardeinstellung versucht der Client zunächst einen Verbindungsaufbau über IPv6 und greift dann auf IPv4 zurück, wenn IPv6 nicht verfügbar ist. Wenn in einem IPv4-Netzwerk bei Verbindungsversuchen von einem Client mit aktivierter IPv6-Option Probleme auftreten, müssen Sie gegebenenfalls die Option Nie auswählen.

 

umask-Anfangswert

Verwenden Sie diese Einstellung zum Festlegen eines umask-Anfangswerts, der bei Herstellen einer Verbindung an den Server gesendet werden soll. Mithilfe von umask können Sie die Standardberechtigungsattribute bearbeiten, die für neu erstellte Dateien festgelegt sind. Wenn Sie einen Wert für umask festlegen, sendet der Client bei Ihrer Anmeldung folgende Informationen an den FTP-Server, wobei als umask-Wert "nnnn" angegeben ist.

SITE umask nnnn

Um herauszufinden, ob umask auf Ihrem FTP-Server als SITE-Befehl unterstützt wird, geben Sie diesen Befehl an der FTP-Befehlszeile ein:

QUOTE help site

Hinweise:

  • Der vom FTP-Client festgelegte Wert für umask muss mindestens genauso restriktiv wie die auf dem Server festgelegten Benutzerberechtigungen sein.
  • Diese Option ist nur verfügbar, wenn Sie unter Extras > Optionen > Attribute > Standardattribute auf Uploads einstellen globale Attribute für den Upload konfiguriert haben.
  • Für SFTP-Verbindungen steht diese Option nicht zur Verfügung.