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Befehlsschalter für FTP-Client

Sie können den FTP-Client starten und Befehlszeilenparameter angeben, mit denen automatisch die Verbindung zu einem bestimmten Server hergestellt, eine bestimmte Skriptdatei ausgeführt, eine Verbindung mithilfe einer Einstellungsdatei hergestellt oder eine Serververbindung über eine URL-Adresse aufgebaut wird.

  • Sie können eine Verknüpfung mit einem Startbefehl erstellen, sodass der Startbefehl bei einem Doppelklick auf die Verknüpfung automatisch ausgeführt wird. Anhand der Eigenschaften der Verknüpfung bestimmen Sie, ob der Client in einem Fenster oder als Symbol auf dem Desktop gestartet wird.
  • Wenn Sie den Befehl Ausführen des Windows-Startmenüs verwenden, können Sie im Feld Öffnen einen Startbefehl eingeben.

Syntax des Startbefehls

<programmdatei>.exe [<server>] /<schalter> <parameter>

<programmdatei>.exe

Steht für den Pfad und den Namen der ausführbaren FTP-Programmdatei, z. B.:

"C:\Programme\Attachmate\Reflection\Rftpc.exe"

<server>

Gibt einen in einer Einstellungsdatei definierten Server an. Die Servereigenschaften treten in Kraft, wenn der Client startet. Setzen Sie den Servernamen in Anführungszeichen, wenn er Leerzeichen enthält (Beispiel: "Firma XYZ").

Wird das Argument <server> angegeben, muss es das erste Argument in der Befehlszeile sein. Wenn der Schalter /W vorhanden ist, wird das Argument <server> ignoriert.

Wenn der definierte Server nicht in der Standardeinstellungsdatei (Settings) aufgeführt ist, können Sie mithilfe des Schalters /RFW die entsprechende Einstellungsdatei mit der Definition angeben.

/<schalter> <parameter>

Mit einem oder mehreren der folgenden Schalter bestimmen Sie, welche Aktionen der Client beim Start ausführt:

Befehlsschalter

/D <diagnosedatei>

Bewirkt, dass der Client jegliche Kommunikation zwischen dem Client und dem Server sowie Diagnoseinformationen, die unter Umständen die Fehlerbehebung unterstützen, in der angegebenen Datei aufzeichnet. Die Diagnosedatei wird im Ordner Eigene Dateien gespeichert. Diese Datei wird bei jedem Neustart des Clients aktualisiert.

/E

Bewirkt, dass der Client Ereignisse in der Ereignisprotokolldatei der Anwendung aufzeichnet. Hinweis: Die mit /D erstellte Diagnosedatei enthält ausführlichere Informationen als dieses Ereignisprotokoll.

/FMIGRATE

Startet den F‑Secure-Migrationsassistenten von Reflection, mit dem Sie aus F‑Secure-Profilen Reflection-Einstellungsdateien erstellen können.

/L <protokolldatei>

Bewirkt, dass der Client in der angegebenen Datei die Kommunikation mit dem Server aufzeichnet, zu dem eine Verbindung aufgebaut wird. Dies ist eine kumulative Protokolldatei. Neue Informationen werden jeweils am Ende der Datei eingefügt.

/N

Unterdrückt die Anzeige des Eröffnungsbildschirms von Reflection.

/RFS <skriptdatei>

Bewirkt die Ausführung des angegebenen Skripts. Falls das Skript mit dem Befehl QUIT endet, wird der Client nach Abschluss des Skripts heruntergefahren.

/RFW <einstellungsdatei>

Ermöglicht das Herstellen einer Verbindung über die angegebene Einstellungsdatei.

/X <exportdatei>

Ruft das Dialogfeld FTP-Einstellungen exportieren direkt auf, ohne das Hauptfenster des Clients zu starten.

/W <URL>

Bewirkt den Verbindungsaufbau zu dem durch den <URL>-Parameter definierten Server. Die Syntax lautet wie folgt:

rftpc[.exe] /W ftp://[benutzername[:kennwort]@]hostname[:anschluss][/verzeichnis]

/?

Zeigt die Liste der zulässigen Startbefehle an.

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Beispiele für Startbefehle