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Dialogfeld "Weitere Einstellungen - Serieller Anschluß"

Wegweiser

Hinweis: Für Modemverbindungen wird die Datenflusssteuerung im Dialogfeld Weitere Einstellungen - Modem festgelegt.

Datenflußsteuerung

Genauso wie Reflection Daten mit einer höheren Geschwindigkeit an ein serielles Gerät übertragen kann, als dieses Gerät die Daten zu verarbeiten in der Lage ist, ist auch der umgekehrte Fall möglich.

Dauert dieser Zustand zu lange an, kommt es im jeweils langsameren System zu einem Pufferüberlauf und Datenverlust. Sofern das serielle Gerät XON/XOFF-Handshake unterstützt, können Sie einen Pufferüberlauf verhindern, indem Sie diesen Wert auf Xon/Xoff belassen.

Die Datenflusssteuerung über den XON/XOFF-Quittungsbetrieb funktioniert beim Senden folgendermaßen:

  • Wenn der Empfangspuffer des seriellen Geräts nur noch über eine bestimmte Restspeicherkapazität verfügt, signalisiert das Gerät mit einem XOFF-Zeichen (DC3), dass die Übertragung angehalten werden soll.
  • Sobald die angestauten Daten im Empfangspuffer weitgehend verarbeitet wurden, sendet das serielle Gerät ein XON-Zeichen (DC1), um zu signalisieren, dass die Übertragung fortgesetzt werden kann.

    Bei beiden Systemen wird dieser Vorgang so lange durchgeführt, bis alle Daten übertragen wurden.

    Wenn Hardware ausgewählt ist, werden die RTS- und CTS-Leitungen des seriellen RS-232-Kabels zur Datenflusssteuerung verwendet.

    Wenn bei der Emulation eines VT-Terminals die Datenflußsteuerung sowohl beim Senden als auch beim Empfang auf Keine gesetzt ist, ist die Taste VtF1 (Stop) ohne Funktion.

Senden

Wählen Sie für die Datenübertragung an ein serielles Gerät über diesen Anschluss eine Methode zur Datenflusssteuerung aus.

Empfangen

Wählen Sie für die Datenübertragung vom seriellen Gerät an diesem Anschluss eine Methode zur Datenflusssteuerung aus.

 

Zeitabstand zw. Zeichen (0,001 Sek.)

Reflection kann Daten schneller an den Host senden als dieser die Daten empfangen kann. Wenn Sie beispielsweise Text aus der Zwischenablage in einen Host-Editor (z. B. EDT) einfügen möchten, kann es zu einem Datenüberlauf im Puffer des Hosts kommen.

Über die Einstellung einer Zeichenverzögerung können Sie festlegen, wie lange Reflection nach jedem Zeichen mit der Übertragung weiterer Zeichenblöcke an den Host warten soll.

Diese Verzögerung gilt auch für die Zeichenübertragung bei Dateiübertragungsvorgängen. Wenn Sie bei einer Übertragungsgeschwindigkeit von 9600 Baud den Wert 3 angeben, wird die Geschwindigkeit der Datenübertragung auf ungefähr 2400 Bit/s verringert.

Bei einem VMS-Host kann die Gefahr eines Datenüberlaufs im Empfangspuffer beim Einfügen von Daten auch verringert werden, indem der HOSTSYNC-Parameter des Terminals eingestellt wird. Geben Sie hierfür an der DCL-Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein: SET TERMINAL/HOSTSYNC.

Wenn Sie Abwärtskompatibilität erzielen möchten, können Sie für die Zeichenverzögerung einen Wert von bis zu 255 eingeben. Der Höchstwert wird in Reflection jedoch stets auf 100 eingestellt.

 

Zeitabstand zw. Zeilen (0,1 Sek.)

Geben Sie an, wie lange Reflection nach dem Übertragen eines Wagenrücklaufzeichens (Zeilenbegrenzungszeichen) warten soll, bevor es die nächste Zeile sendet.

Diese Einstellung wirkt sich bei Dateiübertragungsvorgängen mit dem WRQ/Reflection-Protokoll auch auf den Zeitabstand zwischen Rahmen (Übertragungsblöcken) aus. Durch Angabe eines Zeitabstands können unter Umständen Probleme bei der Dateiübertragung über eine X.25-Verbindung behoben werden.

 

Verkettete E/A verwenden

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn Sie Kommunikationsaufrufe an einen unabhängigen Thread senden möchten, der die E/A-Verarbeitung (Eingabe/Ausgabe) ausführt. Auf diese Weise lässt sich die Leistung verbessern.

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