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Datenprotokollierung

Beim Protokollieren werden Daten aus dem Bildschirmspeicher bei jedem empfangenen Zeilenvorschubzeichen an den Drucker kopiert, sodass Attribute (z. B. Unterstreichungen) gedruckt werden können. Bei VT-Terminals erfasst der Druckerdirektmodus eingehende Daten für den Drucker. Normalerweise wird die Protokollierung vom Host aktiviert. Als Alternative können Sie über die Gruppe Protokollierung in der Registerkarte Extras der Multifunktionsleiste aber auch eine benutzeraktivierte Protokollierungssitzung starten.

Die Protokollierung erfüllt in Reflection zwei Funktionen:

  • Sie ermöglicht den Direktdruck, bei dem die Protokollierung durch eine Hostanwendung gestartet wird, die die Daten dann entweder an einen Drucker sendet oder in eine Datei schreibt.
  • Sie ermöglicht eine benutzeraktivierte Protokollierung von Terminalsitzungen.

Sie können Protokolldaten an einen Drucker, eine Datei oder ein serielles Gerät leiten. Nachdem die Protokollierung gestartet wurde, wird die Ausgabe an das unter Ausgabeziel ausgewählte Ziel geleitet. Die Ausgabe wird erst dann auf Datenträger geschrieben oder an den Drucker gesendet, wenn Sie (oder der Host) die Protokollierung beenden.

Hostgesteuerter Druck

Zahlreiche VT-Hostanwendungen können Drucker ansteuern, die nicht direkt mit dem Host verbunden sind. Diese Art des Druckens wird auch als Slavedruck, Protokollierung, Pass-through-Druck, automatischer Druck oder Drucksteuermodus bezeichnet.

In der Regel muss im Drucksteuermodus der Befehl Drucken aus einem Hostmenü ausgewählt werden. Beim Absenden eines Druckauftrags sendet der Host Escape-Sequenzen an das Terminal oder einen Terminalemulator, durch die signalisiert wird, dass der Druckauftrag an einen Drucker weitergeleitet werden soll. Da Reflection den hostgesteuerten Druck unterstützt, wird der Druckauftrag an den Windows-Standarddrucker weitergeleitet.

Falls gewünscht, können Sie im Dialogfeld Datenprotokollierung ein anderes Ausgabeziel für den Druckauftrag angeben.

Hinweis: Die Option Serielles Gerät wird auch dann nicht für normale Druckvorgänge verwendet, wenn Ihr Windows-Drucker mit dem seriellen Anschluss verbunden ist. Sie empfiehlt sich eher für serielle Geräte, z. B. Strichcodeleser, die über Reflection permanent Daten mit dem Host austauschen müssen.

Kommunikation zwischen einem seriellen Gerät und dem Host

Reflection unterstützt die Kommunikation zwischen einem seriellen Gerät und einem Host (auch Drucker-an-Host-, bidirektionale oder Drucker-Zweiwegkommunikation genannt). Sie können die Kommunikation zwischen einem seriellen Gerät und dem Host aktivieren, wenn ein Gerät an einem seriellen Anschluss (z. B. ein Drucker oder Strichcodeleser) in der Lage sein soll, über Reflection Daten an einen Host zu senden.

In diesem Abschnitt

Datenprotokollierung aus einer VT-Sitzung

Protokollierung im geschützten Reflection-Modus

Aktivieren der Kommunikation zwischen seriellen Geräten und dem Host

Dialogfeld "Datenprotokollierung"

Dialogfeld "Seriellen Geräteanschluß konfigurieren"