Attachmate EXTRA! X-treme
Version 8


Anmerkungen zur Version
Juli 2004

Einführung

Diese Datei enthält neueste Informationen über die vorliegende Version von Attachmate EXTRA! X-treme. EXTRA! X-treme liefert Zugang zu IBM Mainframe, AS/400, VAX/VMS, UNIX oder anderen asynchronen Hostanwendungen. Mithilfe von EXTRA! X-treme können Benutzer Hostanwendungen ausführen, Dateien übertragen und Daten in andere Windows-Anwendungen integrieren.


Neu in diesem Release

Mit diesem Release wird EXTRA! X-treme den Windows-Anwendungen, die Sie täglich verwenden, wie Browser und Office-Anwendungen, ähnlicher. Diese Version bietet außerdem leistungsstarke Funktionen, mit denen der Zugang zur Anwendung und zu den Sessions, die Sie für die Benutzer konfiguriert haben, auf die Benutzer angepasst werden kann.

Verbesserte Produktivität

Eine Reihe von Erweiterungen sind hinzugekommen, um die Produktivität der Endbenutzer zu verbessern. Dazu gehören die Funktionen Rechtschreibprüfung, Automatisches Vervollständigen und Automatisches Erweitern. Diese Funktionen verbessern die Genauigkeit und Effizienz bei der Arbeit mit Hostanwendungen. Die Benutzerschnittstelle beinhaltet jetzt ein praktisches Scratch-Pad für Notizen sowie eine Verlaufsliste, auf der zuletzt besuchte Hostbildschirme aufgeführt sind.

Assistent für benutzerdefinierte Installation

Dieses neue Dienstprogramm hilft dem Administrator beim Erstellen von benutzerdefinierten Installationen von EXTRA! X-treme, um den speziellen Bedürfnissen von Endbenutzern oder Gruppen von Endbenutzern gerecht zu werden. Beispielsweise können Sie Endbenutzern den komplexen EXTRA! X-treme Installationsprozess durch Erstellen einer benutzerdefinierten Installation ersparen, da diese automatisch den erforderlichen Zugriffscode zur Installation des Produktes eingibt und den Installationsort automatisch ändert. Zudem können Sie zur benutzerdefinierten Installation EXTRA! X-treme-Konfigurationsdateien (Sessions, Drucker usw.) hinzufügen, die die Benutzer mit ihren Hostanwendungen verbinden.

Integrieren von EXTRA! Sessions mit Portalen und anderen Webseiten

Sie können EXTRA! X-treme Sessions auf Portalen und anderen Webseiten integrieren, so dass die Computer, auf denen EXTRA! X-treme installiert ist, Zugriff auf Hostsessions in webbasierten Umgebungen haben. Die Sessions können im Browser-Fenster oder als separates Anwendungsfenster geladen werden. Benutzerdefinierte Scripts sind in die Session voll integriert. Damit haben Sie die Möglichkeit zur Programminteraktion mit der Session.

Weitere Informationen über die Unterstützung von Portalen finden Sie im EXTRA! Mainframe Server Edition-Handbuch auf der CD, EXTRA! Emulation (\documentation\guide_ems\productguide.htm).

ID-Manager für TN3270 und TN5250

In Verbindung mit serverbasierten EXTRA!-Komponenten kann der Administrator mithilfe des ID-Manager den Zugriff auf Hostressourcen (Terminal- und Drucker-Sessions) zentral verwalten und die Ressourcen auf der Basis von Benutzername, DNS-Name, IP-Adresse oder Adresspool dynamisch zuweisen.

Benutzerdefinierte Benutzerdatenspeicherorte

Ein Verzeichnis für Benutzerdaten kann auf der Benutzeroberfläche des Installationsprogramms und in der MSI-Datei angegeben werden. Diese Werte können für automatische Installationen und Befehlszeileninstallationen angegeben werden.

Verteilung ausführbarer Dateien von MCS

Mithilfe des Distribution Manager in MCS, kann ein EXTRA! X-treme-Administrator nun jede beliebige ausführbare Datei verteilen, nicht nur EXTRA!-Installationen und -Patches.

Standalone Java-FTP

Sie können SSL/TLS-basierte Verschlüsselung des FTP-Datenstroms in der Attachmate FTP File Transfer-Komponente für FTP-Server aktivieren, die SSL/TLS unterstützen (z. B. Mainframe- und AS/400-Systeme).

Unterstützung für SSL-Zertifikat auf der Client-Seite

Die Client-Authentifizierung mit Zertifikat wird jetzt unterstützt.

SmartCard/Einzelanmeldung für TN3270

Die Einzelanmeldung über TN3270 Express Logon Feature (ELF) mit SmartCard ermöglicht den Benutzern die sichere, automatische Anmeldung bei Hostsessions mit SmartCard-Industriestandard-Lösungen. Damit wird die Benutzer-Authentifizierung vereinfacht und Kennwortdiebstahl über Netzwerke verhindert.

Unterstützung für Windows 2003 Server Terminal Services

Attachmate EXTRA! X-treme unterstützt jetzt sowohl das Betriebssystem Windows Server 2003 als auch Terminal Services in Windows Server 2003.

Tandem 6530-Unterstützung über Add-On-CD

Diese als Sonderzubehör erhältliche EXTRA! X-treme Add-On-CD installiert unter EXTRA! X-treme die Tandem-Emulation für 6530-Terminals und ermöglicht so Verbindungen zu Tandem-Mainframe-Systemen.

Rückgängigmachen der Funktion für 3270- und 5250-Sessions

EXTRA! X-treme unterstützt jetzt für Bearbeitungen bei einer Anzeige-Session den Rückgängig-Befehl.

Anzeigen des Hostnamens im Symbol der Taskleiste, wenn die Session minimiert wird

EXTRA! X-treme zeigt nun den Hostnamen aller Hosttypen und Verbindungsoptionen zur einfachen Erkennung in der Taskleiste an.

Zeilenumbruch im Dateneintrag

Diese Funktion ermöglicht bei 3270-Sessions den normalen Zeilenumbruch in einem mehrzeiligen Feld. Sie wird aktiviert/deaktiviert durch Betätigen der Tastenkombination STRG + FESTSTELLTASTE und kann standardmäßig beim Einschalten aktiviert werden durch Einstellen von WordWrapEnable=True im Bereich Terminal der .EDP-Datei. Wenn die Funktion aktiviert ist, wird ein "W" in der Statuszeile der Session (OIA) angezeigt.


Installationshinweise

Systemanforderungen und Hinweise zur Installation finden Sie in der Anleitung "Erste Schritte" auf der EXTRA!- X-treme-CD.

Die Installation von EXTRA! auf Windows NT 4 setzt den Internet Explorer 4.01 oder höher voraus.

Um EXTRA! auf Windows NT 4.0 zu installieren, muss der Internet Explorer 4.01 (oder höher) installiert sein. Anderenfalls verursacht die Installationssoftware einen Fehler und EXTRA! wird nicht installiert.

Nicht unterstützte Installationsoption

Obwohl Sie die Option "This Feature will be Installed When Required" (Diese Funktion wird bei Bedarf installiert) auswählen können, wird diese Option in dieser Version von EXTRA! X-treme nicht unterstützt.

Empfohlener Neustart nach Deinstallation

Um möglicherweise verwendete Dateien zu löschen, empfiehlt Attachmate, Ihren Computer nach Deinstallation dieses Produktes neu zu starten.

FAT16 wird nicht unterstützt.

Bevor Sie EXTRA! X-treme Version 8 unter Windows 2000 oder Windows NT 4.0 installieren, stellen Sie sicher, dass Windows entweder das FAT32- oder NTFS-Dateiensystem verwendet, da FAT16 für EXTRA! X-treme Version 8 nicht unterstützt wird.

Tandem 6530 Client-Option

Wenn Sie "Gruppenrichtlinie" verwenden, um EXTRA! X-treme an Benutzer zu veröffentlichen, muss EXTRA! X-treme installiert sein, bevor die EXTRA! 6530 Client-Option installiert werden kann.

Bei der Installation von EXTRA! X-tremeVersion 8 über myEXTRA! Enterprise Version 7.11 mit installierter myEXTRA! 6530 Client-Option Version 7.11, müssen Sie die EXTRA! 6530 Client-Option Version 8 installieren, um die Tandem-Verbindung zu aktivieren. Wenden Sie sich an Ihren Attachmate-Verkaufsberater, um weitere Informationen über die EXTRA! 6530 Client-OptionVersion 8 zu erhalten.

FTP-Unterstützung in Tandem

Sie müssen FTP zusammen mit EXTRA! X-treme installieren, wenn Sie in Tandem FTP-Unterstützung wünschen. (FTP ist standardmäßig installiert.)

DLC-Treiber für Windows XP Installation

Obwohl der DLC-Treiber von Attachmate nicht das Logo "Designed for Windows XP" trägt, wurde er ausführlich auf der Windows-Plattform getestet und funktioniert außergewöhnlich gut.

Auf Computern, auf denen Windows XP ausgeführt wird, wird im Rahmen der typischen Installation von EXTRA! X-treme ein DLC-Treiber installiert. Wenn Sie diesen Treiber auf einem PC mit Windows XP manuell installieren möchten, verfahren Sie wie folgt:

Manuelles Installieren des DLC-Treibers auf Windows XP (Klassische Ansicht)
  1. Wählen Sie im Startmenü "Einstellungen" und danach "Netzwerkverbindungen".

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die LAN-Verbindung, zu der das Protokoll hinzugefügt werden soll, und wählen Sie "Eigenschaften".

  3. Wählen Sie "Installieren".

  4. Wählen Sie "Protokoll" und klicken Sie dann auf die Schaltfläche "Hinzufügen".

  5. Wenn das Attachmate DLC-Protokoll zuvor bereits installiert worden ist, wird es im Dialogfeld angezeigt und kann zur Neuinstallation ausgewählt werden.

    - oder -

    Klicken Sie auf die Schaltfläche "Datenträger", legen Sie die EXTRA! X-treme-CD ein und navigieren Sie zu folgendem Verzeichnis:

    \EXTRA!\Programme\Attachmate\EXTRA!\

    Sie können nun das Attachmate DLC-Protokoll zur Installation auswählen.

  6. Wenn Sie zur Eingabe des Speicherorts der Datei ATMDLC.SYS aufgefordert werden, navigieren Sie zu dem in Schritt 5 angegebenen Verzeichnis und wählen Sie es aus.

    Der Treiber sollte nun installiert, aktiviert und einsatzbereit sein.

Manuelles Installieren des DLC-Treibers auf Windows XP (Normale Ansicht)
  1. Wählen Sie im Startmenü "Systemsteuerung" und danach "Netzwerkverbindungen".

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die LAN-Verbindung, zu der das Protokoll hinzugefügt werden soll, und wählen Sie "Eigenschaften".

  3. Wählen Sie "Installieren".

  4. Wählen Sie "Protokoll" und klicken Sie dann auf die Schaltfläche "Hinzufügen".

  5. Wenn das Attachmate DLC-Protokoll zuvor bereits installiert worden ist, wird es im Dialogfeld angezeigt und kann zur Neuinstallation ausgewählt werden.

    - oder -

    Klicken Sie auf die Schaltfläche "Datenträger", legen Sie die EXTRA! X-treme-CD ein und navigieren Sie zu folgendem Verzeichnis:

    \EXTRA!\Programme\Attachmate\EXTRA!\

    Sie können nun das Attachmate DLC-Protokoll zur Installation auswählen.

  6. Wenn Sie zur Eingabe des Speicherorts der Datei ATMDLC.SYS aufgefordert werden, navigieren Sie zu dem in Schritt 5 angegebenen Verzeichnis und wählen Sie es aus.

    Der Treiber sollte nun installiert, aktiviert und einsatzbereit sein.

Überinstallierungen und Tests

EXTRA! X-tremeVersion 8 unterstützt Überinstallierungen auf EPC, Version 6.4 und höher. Geringfügige Tests wurden auf EXTRA! X-treme Version 8 auf Überinstallierungen von EPC, Version 6.7 und niedriger durchgeführt.

Unterstützte Betriebssysteme

Von dieser Version an unterstützt Attachmate derzeit EXTRA! X-treme Version 8 auf folgenden Betriebssystemen:

Geringfügige Tests wurden auf EXTRA! X-tremeVersion 8 auf Windows 95 OSR2 durchgeführt. Attachmate unterstützt keinerlei Microsoft-Betriebssysteme, die nicht mehr durch Microsoft unterstützt werden.

Hinweis Microsoft stellt derzeit die Unterstützung von Windows 98 und Windows NT ein.

Bekannte Probleme

Übertragen von Dateien auf Computer mit Windows XP Service Pack 2

Microsoft ändert die Standardsicherheitseinstellungen unter Windows XP Service Pack 2, um die Desktop-Sicherheit zu verschärfen. Da standardmäßig der Microsoft Internet Connection Firewall (ICF) aktiviert ist, kann es sein, dass EXTRA! bei der Verwendung von FTP zum Übertragen von Dateien an einen Remote-Computer, auf dem Windows XP SP2 installiert ist, keine Telnet-Session zum Remote-Host aufbauen kann. Um dieses Problem zu beheben, öffnen Sie manuell den Anschluss 23 auf dem Telnet-Server des Remotegeräts. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.microsoft.com/security/protect/ports.asp.

ActiveX-Fehler beim Deinstallieren auf der Seite "Product & Updates"

Beim Deinstallieren von Produkten der Seite "Products & Updates", tritt möglicherweise eine Fehlermeldung auf, wonach eine Active-X-Steuerung auf dieser Seite unsicher sei. Nach Erzeugung des Fehlers zeigt die Seite "Products & Updates" als Installationsstatus "Unbekannt" an und verhindert weitere Installationen.

Weiteres Deinstallieren und Installieren von Produkten der Seite "Products & Updates"
  • Schließen Sie den Internet Explorer und öffnen Sie ihn erneut.

    Die Seite wird den Gerätestatus korrekt anzeigen und die weitere Installation oder Deinstallation von Produkten und Updates zulassen.

Konfigurieren von Sessions für die Verwendung der Microsoft SSL-Implementierung auf Windows NT 4

EXTRA! bietet zwei Möglichkeiten, um Session-Konfigurationen mit SSL zu schützen: Eine Attachmate-Implementierung und eine Microsoft-Implementierung. Wenn Sie die Microsoft-Implementierung verwenden möchten und EXTRA! bei Ihnen unter Windows NT 4 läuft, gehen Sie wie folgt vor:

Zum Konfigurieren von Microsoft SSL unter Windows NT 4
  1. Installieren Sie die Active-Directory-Hilfe für NT.

    Diese Datei befindet sich auf der Windows 2000 Server-CD oder kann von der Microsoft-Webseite heruntergeladen werden.

  2. Laden und installieren Sie die "Win32 Smart Card Base Components" von Microsoft.

    Sie können diese Komponenten von der Microsoft-Webseite herunterladen.

  3. Überprüfen Sie im folgenden Registrierungseintrag,

    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SecurityProviders Value: SecurityProviders: REG_SZ

    ob die Zeichenfolge die Aufzählung schannel.dll enthält.

    Es können auch andere Dateien in der Zeichenfolge benannt sein. Wenn der Eintrag nicht vorhanden ist, fügen Sie schannel.dll manuell hinzu.

  4. Stellen Sie sicher, dass Sie Windows NT 4 Service Pack 4 oder höher installiert haben.

  5. Überprüfen Sie, ob sich folgende zwei Dateien auf Ihrem Computer befinden:

    Im Verzeichnis
    Stellen Sie sicher, das folgende Datei vorhanden ist:
    EXTRA! install atmssl.dll
    windows/system32 winscard.dll
  6. Starten Sie Ihren Computer neu.

Servergespeicherte Profile

Servergespeicherte Profile werden nicht von allen Betriebssystemen unterstützt.

Ausführen mehrerer Sessions in einem Portal

Wenn "Mehrere Instanzen einer Session" unter "Globale Voreinstellungen" ausgewählt wurde, wird das Ausführen einer Session in einem Portal nicht unterstützt.

Stream-Abfragen auf AS/400 über 802.2

IBM hat die Unterstützung von Datenstromabrufen über 802.2 auf OS/400 V5R2 und höher deaktiviert, was dazu führt, dass beim Durchsuchen einer AS/400 mit 5250-Datenübertragung über 802.2 ein Fehler verursacht wird. Attachmate empfiehlt die Umstellung der Datenübertragungsmethode von 802.2 auf TCP/IP. Wenn Sie Ihre Datenübertragungsmethode nicht ändern können, wenden Sie sich an den Attachmate-Support unter http://www.supportweb.attachmate.com.

SSL (128-Bit)

Die Verschlüsselung ist nur möglich, wenn auch das Remote-System SSL (Secure Sockets Layer) in TN3270 und TN5250 unterstützt. Sie müssen über einen geschützten Host oder Gateway, wie z. B. das Attachmate SNA-Gateway, verfügen.

Rückantwort (Nur asynchrone Sessions)

Auf der Seite "Anzeige - Allgemein" unter "Einstellungen" können Sie unter "Rückantwort" das Zeichen "{" zur Rückantwortzeichenfolge hinzufügen.

Verwenden der geöffneten geschweiften Klammer
  • Bei der Eingabe in der Dialogbox setzen Sie die geöffnete geschweifte Klammer wie folgt zwischen Anführungszeichen, um sie anzuzeigen:

    "{"

    Die Zeichenfolge wird entsprechend der Eingabe angezeigt. Es wird jedoch nur die geöffnete geschweifte Klammer an den Host gesendet.

TN3270 durch einen Firewall

Wenn Sie TN3270 über einen Firewall verwenden, müssen Sie den Abschnitt [Connection] (Verbindung) in der .EDP-Datei so bearbeiten, dass NoEcho=YES gesetzt ist.

Verwenden von TN3270 über einen Firewall
  1. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei SESSION.EDP. Sie befindet sich im Installationsverzeichnis im Unterverzeichnis "Sessions". Beispiel:

    C:\EIGENE DOKUMENTE\EXTRA!\HOSTA.EDP

  2. Ändern Sie in der geöffneten Datei im Abschnitt [Connection] (Verbindung) die Einstellung NoEcho von NO auf YES.

Verbinden zum Host mithilfe des Microsoft SNA-Servers

EXTRA! X-treme ermöglicht den Hostzugang über einen Microsoft SNA-Server zu Anwendungen und Ressourcen von Mainframe und AS/400. Wenn Sie die Microsoft SNA-Server Client-Software benötigen: Diese ist auf CD2 oder als kostenloser Download auf der Microsoft-Webseite verfügbar.

Für TN3270- oder TN5250-Verbindungen zu einem Microsoft SNA-Server ist kein Client erforderlich. Wenden Sie sich an Microsoft, um eine "Clientzugriffslizenz" für Microsoft SNA Server zu erhalten. So stellen Sie sicher, dass Ihre Clientsoftware ordnungsgemäß für den Zugriff auf Ressourcen über Microsoft SNA Server lizenziert ist.

Hinweis
  • Die Windows NT-Version des Microsoft SNA Server-Clients wird nicht unterstützt.

  • Die Windows 98-Version der Clientsoftware wird unterstützt und kann unter Windows NT 4.0 und Windows 2000 installiert werden.

Einschränkungen der AS/400 APPN-Knoten-Verbindung

Pro Host ist jeweils nur ein Verbindungstyp zulässig. Sie können mehrere Verbindungstypen konfigurieren, sofern unterschiedliche Hostnamen verwendet werden. Wird beispielsweise zuerst eine 802.2-Verbindung und daraufhin eine MPTN-Verbindung zu XYZ400 hergestellt, wird die zuletzt aufgebaute Verbindung mit XYZ400 (in diesem Fall MPTN) verwendet.

Außerdem kann die Verbindung zu einem bestimmten Host eine direkte Verbindung oder eine Durchgangsverbindung, jedoch nicht beides, sein. Wird beispielsweise zuerst eine 802.2-Verbindung zu XYZ400 und daraufhin eine weitere 802.2-Verbindung über UVW400 zu XYZ400 hergestellt, wird die zuletzt aufgebaute Verbindung mit XYZ400 (in diesem Fall über UVW400) verwendet.

NiteApps

Windows 2000 und Windows XP sind mit zahlreichen Energieverwaltungsfunktionen ausgestattet. EXTRA! nutzt die Advanced Power Management-Funktion, indem es auf die Energieverwaltungsanforderungen des Betriebssystems reagiert. NiteApps kann mehrere Energieverwaltungsanforderungen beantworten. Es blendet eine Nachricht ein mit der Frage, ob der Computer in den Energieverwaltungsmodus geschaltet werden soll.

Antwort
NiteApps
NEIN Weist das Betriebssystem an, nicht in den Ruhemodus zu wechseln.
JA Schreibt eine Nachricht an das Status-Audit-Protokoll, dass NiteApps in den Ruhemodus gewechselt ist.
Hinweis Sind nicht gespeicherte Schemata/Dateien vorhanden, werden diese von Nite Apps unter einem Standardnamen gesichert. Die Datei NiteApps.ini, die sich im Session-Ordner befindet, enthält einen Abschnitts- und einen Unterabschnittseintrag. Sie können angeben, mit welcher Standardaktion NiteApps auf die Anforderung des Betriebssystems "Umschalten in den Ruhemodus" reagieren soll. Bei der Einstellung Sleep_Prevent=2 wird der Benutzer beispielsweise immer von NiteApps gefragt, ob das Betriebssystem den Computer in den Ruhemodus schalten soll.

[Sleep_Options]

Sleep_Prevent=x

Wenn x =
Dann
0 Systemruhezustand verhindern
1 Systemruhezustand zulassen
2 Nachfragen (fragen, ob das Betriebssystem den Computer in den Ruhemodus schalten soll)

Kommatrennzeichen bei den Windows-Ländereinstellungen

Wenn die Windows-Ländereinstellungen Kommatrennzeichen anstelle von Dezimaltrennzeichen enthalten, muss die Zeile "DisableCSVCommaDelimiters" im Abschnitt "[Edit Scheme]" der .EDP-Datei auf "TRUE" gesetzt werden, damit das Komma als Trennzeichen ordnungsgemäß verarbeitet wird.

Verwenden von Kommatrennzeichen bei den Windows-Ländereinstellungen
  1. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei SESSION.EDP. Sie befindet sich im Installationsverzeichnis im Unterverzeichnis "Sessions". Beispiel:

    C:\EIGENE DOKUMENTE\EXTRA!\HOSTA.EDP

  2. Ändern Sie in der geöffneten Datei im Abschnitt [EditScheme] (Schema bearbeiten) die Einstellung DisableCSVDelimeters von FALSE auf TRUE.

Verwenden von Rasterschriftarten und Videotreibern, die nicht von Microsoft stammen

Die Verwendung von Rasterschriftarten mit einem nicht von Microsoft stammenden Videotreiber könnte zu einem GPF-Fehler führen. Dieser Fehler tritt häufig auf, wenn die IntelliMouse zum Vergrößern oder Verkleinern einer Session verwendet wird.

Neuzuordnen von Tasten für AS/400 Citrix-Benutzer

Die standardmäßige Zuordnung der Tastenkombination STRG + PLUSZEICHEN (+) verursacht einen Konflikt mit der Citrix-Standardzuordnung. Es gibt jedoch zwei Möglichkeiten, dies zu umgehen: Citrix-Benutzer können die Taste entweder in Citrix neu zuordnen oder mithilfe der Attachmate-Tastaturneuzuordnung.

Upgrade der Gruppenrichtlinie

Soll das Upgrade einer vorherigen EXTRA!-Version zur neuesten Version mithilfe der Gruppenrichtlinie erfolgen, sind einige zusätzliche Schritte erforderlich. Wenn nach dem Upgrade die Auflistungen im Dialogfeld "Gruppenrichtlinie" unter "Upgradetyp" und "Upgrade" auf "Optional" und "Keines" lauten, befolgen Sie die folgenden Schritte. Wenn diese Schritte abgeschlossen sind, wird die Version 8 die Version 7.11 überschreiben, sobald sich der Benutzer anmeldet.

Hinzufügen eines neuen Pakets nach dem Upgrade zur vorhandenen Gruppenrichtlinie
  1. Wählen Sie im Menü "Gruppenrichtlinie" zunächst "Aktion", dann "Neu", dann "Paket".

    Das Dialogfeld "Datei öffnen" wird angezeigt.

  2. Wählen Sie die entsprechende MSI-Datei für das Upgrade aus.

    Das Dialogfeld "Software verteilen" wird angezeigt.

  3. Wählen Sie im Dialogfeld "Software verteilen" die Option "Erweitert veröffentlicht" oder "Zugewiesen" und klicken Sie auf "OK".

    Das Dialogfeld "Software verteilen" wird geschlossen und die Seite "Eigenschaften" geöffnet.

  4. Wählen Sie danach die Registerkarte "Verteilung".

  5. Wählen Sie nach Bedarf entweder "Veröffentlicht" oder "Zugewiesen".

  6. Wählen Sie die Registerkarte "Upgrades".

  7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Hinzufügen".

    Das Dialogfeld "Upgrade-Paket hinzufügen" wird angezeigt. Die vorherige Version wird unter "Paket zum Upgrade" aufgelistet. Wählen Sie die vorherige Version mit der Maus aus.

  8. Wählen Sie die Option "Paket kann vorhandenes Paket überschreiben".

    Achten Sie darauf, das richtige runde Optionsfeld zu wählen. Wenn Sie die Standardoption "Vorhandenes Paket deinstallieren" beibehalten und dann das ausgewählte Upgrade-Paket installieren, erfolgt kein Update des zuvor vorhandenen Pakets.

  9. Klicken Sie auf "OK".

    Sie gelangen dann zurück zur Registerkarte "Upgrades" der Seite "Eigenschaften".

  10. Markieren Sie das Kontrollkästchen "Upgrade vorhandener Pakete angefordert".

  11. Klicken Sie auf "OK", um die Hauptseite "Eigenschaften" zu verlassen.

    Um zu überprüfen, ob die Änderungen richtig sind, öffnen Sie das Dialogfeld "Gruppenrichtlinie". Bei der neuesten Version wird "Angefordert" in der Spalte "Upgradetyp" angezeigt, die vorherige Version wird unter der Spalte "Upgrade" angezeigt.

Host-Authentifizierung für SSH

Standardmäßig funktioniert die Host-Authentifizierung für SSH nur dann, wenn der SSH-Server für die Verwendung von DSA-Schlüsseln eingerichtet ist. Wenn Sie über Ihren Client eine Verbindung zum Server aufbauen, wird automatisch ein DSA-Schlüssel beim Client-PC hinterlassen. Ist der SSH-Server jedoch nur für die Verwendung von RSA-Schlüsseln eingestellt, kommt die Verbindung nicht zustande und folgender Fehler wird im Status-Protokoll angezeigt:

"EXTRA!SSH: No Host Key Alg" (orithm) " (Kein Host-Schlüsselalgorithmus)

Um die RSA-Schlüsselgeneration mit SSH zu aktivieren, müssen Sie in der Registrierung die Zeichenfolge "use_SSH2_RSA" mit einem Wert für "Y" unter HKEY_CURRENT_USER\Software\Attachmate\EXTRA!\WorkStationUser\Preferences hinzufügen.


Drucken

Konfigurieren von "Verarbeitung neuer Zeilen" unter Umgehung des Windows GDI-Drucksystems

Wenn Sie die Option "Windows GDI-Drucksystem umgehen" gewählt haben, so dass die Ausgabe im Original-Ausgabemodus in eine Datei umgeleitet wird, können Sie die Verarbeitung neuer Zeilen durch Bearbeiten der EPP-Datei konfigurierbar machen.

Verarbeiten neuer Zeilen konfigurieren, wenn "Windows GDI-Drucksystem umgehen" ausgewählt ist
  1. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei SESSION.EPP .

  2. Fügen Sie im Abschnitt [Terminal] in einer beliebigen Zeile folgenden Text hinzu:

    Convert NLtoLF = 1

  3. Hinweis Diese Einstellung funktioniert nur im reinen Textmodus.

Senden von druckerspezifischen Befehlen vor und nach einem Druckauftrag

Setzen von Werten für AtStartDoc und AtEndDoc, damit druckerspezifische Befehle vor und nach einem Druckauftrag gesendet werden
  1. Erstellen Sie eine Drucker-Session und speichern Sie sie.

  2. Öffnen Sie die gespeicherte .EPP-Session in Notepad oder in WordPad.

  3. Ändern Sie den Abschnitt [Terminal] wie unten angegeben:

    [Terminal]

    AtStartDoc="\x1B(0N\x1B&k4S"

    AtEndDoc="\x1BE"

    GeneralBypassWinGDI=1

Hinweis
  • Der Abschnitt [Terminal] wird sowohl im Anzeige-Session-Profil als auch im Drucker-Session-Profil verwendet.

  • Geben Sie bei den Werten AtStartDoc und AtEndDoc keine Leerzeichen zwischen doppelten Anführungszeichen ein, da sonst der gesamte Auftrag auf jeweils einer Zeile pro Seite gedruckt wird.

  • Sie müssen die Anweisung ByPassWinGDI=1 durch GeneralBypassWinGDI=1 ersetzen.


Dateiübertragung

Anzeigen von Dateiübertragungen

Bei anderen PC-Codeseiten als 1252 müssen Sie darauf achten, dass die für das Anzeigen übertragener Dateien verwendete Anwendung für den richtigen Satz der gewünschten Schriftart konfiguriert ist. Beispiel: Die PC-Codeseite 1250, die Tschechisch und Kroatisch darstellt, sollte als Schriftart "Attachmate (Central Europe)" verwenden. Lucida für Attachmate nimmt in der Standardeinstellung die Gruppe "Western" an.

5250-Dateiübertragung

Bei Verwendung einer Dateiübertragung auf AS/400 mit NetWare für SAA über TCP/IP kann der PC in bestimmten Situationen abstürzen. Um dieses Problem zu lösen, ändern Sie die Puffergröße in der Registrierung.

Ändern des DBServer-Registrierungseintrags
  1. Wählen Sie im Menü "Start" den Befehl "Ausführen".

  2. Geben Sie in das Dialogfeld "Ausführen" den folgenden Befehl ein und klicken Sie auf "OK":

    regedit

    Der Registrierungseditor wird angezeigt.

  3. Klicken Sie auf der linken Seite, wie in der folgenden Darstellung gezeigt, auf das Pluszeichen (+) neben HKEY_CURRENT_USER, Software, Attachmate, EXTRA, WorkstationUser und AS400 und wählen Sie dann den DBServer.

  4. Doppelklicken Sie auf der rechten Seite des Registrierungseditors auf "MaxDataBufferSize".

  5. Geben Sie in das Datenfeld "Wert" den folgenden Befehl ein und klicken Sie auf "OK":

    2000 (HEX)

  6. Beenden Sie den Registrierungseditor.


Stapeldatei-Übertragung

Systemanforderungen und Probleme

Bekannte Formatprobleme


HLLAPI

16-Bit-HLLAPI unter Windows 2000 und Windows XP

EXTRA! X-treme unterstützt nicht die 16-Bit-Version der Standardtransport-HLLAPI unter Windows 2000 und Windows XP. Microsoft sieht keine COM-Unterstützung für solche Aufrufe vor. Unter Windows 2000 oder Windows XP muss die 16-Bit HLLAPI ein erweitertes Transportprotokoll verwenden. Der erweiterte Transport ist die Standardeinstellung.
Konfigurieren von EXTRA! für die Verwendung des erweiterten Transports
  1. Öffnen Sie eine Session.

  2. Klicken Sie auf "Optionen"

  3. Klicken Sie auf "Globale Voreinstellungen"

  4. Klicken Sie auf die Registerkarte "Erweitert"

  5. Setzen Sie "HLLAPI-Transporttyp" auf "Erweiterter Transport".

Gemeinsames Nutzen der Anzeige

Bei den IBM EHLLAP- und WOSA WinHLLAPI-Spezifikationen handelt es sich um eine Gruppe von Session-Parametern, die bestimmen, wie und ob die Anzeige einer gegenwärtig verbundenen HLLAPI-Anwendung gemeinsam genutzt wird. Die gemeinsame Nutzung der Anzeige wurde noch nicht in der erweiterten Transport-HLLAPI implementiert, daher ist es mehreren HLLAPI-Anwendungen möglich, gleichzeitig eine Verbindung zu einer einzelnen Host-Session herzustellen. Bei Verwendung der Standardtransport-HLLAPI, bei der die gemeinsame Nutzung der Anzeige korrekt implementiert wurde, kann jeweils nur eine HLLAPI-Anwendung eine Verbindung zu einer einzelnen Host-Session herstellen, es sei denn, es wurde unter Verwendung der Funktion 9, "Set Session Parameters", ein entsprechender Session-Parameter in den HLLAPI-Anwendungen eingerichtet. Eine zweite Anwendung, die versucht eine Verbindung zu einer Session herzustellen, die bereits von einer anderen HLLAPI-Anwendung verwendet wird, empfängt beim Aufruf an ConnectPS (Funktion 1) den Rückgabecode 11.

Funktion zum Zurücksetzen des Systems

HLLAPI-Programme müssen zum Entfernen ihrer Routinen die Funktion zum Zurücksetzen des Systems (21) verwenden, damit EXTRA! X-treme 2000 nach dem Entfernen die HLLAPI- und dazugehörige OLE-Ressourcen ordnungsgemäß aus der Registrierung entfernen kann. Wird die Funktion zum Zurücksetzen des Systems nicht verwendet, könnten nach dem Beenden von EXTRA! X-treme noch einige Ressourcen im Arbeitsspeicher verbleiben.


Makros

Aufzeichnen von Makros auf asynchronen Hosts

Der Makrorekorder fügt nach jedem SendKeys-Vorgang automatisch WaitHostQuiet-Anweisungen ein. Bei asynchronen Hosts ist die Standardwartezeit eventuell zu lang. Dies lässt sich jedoch auf einfache Weise ändern. Soll die Wartezeit beispielsweise nur zwei Sekunden (anstelle der standardmäßigen fünf) betragen, ändern Sie alle WaitHostQuiet-Anweisungen so, dass ein benutzerdefinierter Timeout-Wert verwendet wird, den Sie am Anfang des Makros festlegen. Wenn Sie den Wert der Wartezeit ändern möchten, brauchen Sie somit nur einen Eintrag im Makro zu ändern.

Beispiel:

WaitValue = 2000 'einmal am Anfang des Markos definieren
...
...
WaitHostQuiet(WaitValue) 'jede WaitHostQuiet-Anweisung so ändern, dass eine benutzerdefinierte Zeit verwendet wird.

EXTRA! Basic-Makros

Alle EXTRA! Basic-Makros aller Clients werden auf einem einzelnen Thread ausgeführt. Wenn also ein Client-Makro ein Dialogfeld anzeigt, werden alle weiteren Makros vorübergehend unterbrochen.

Konvertieren von KEA!-Makros und Sessions

Sie können KEA!-Makros und -Sessions konvertieren, in dem Sie den Migrationsassistenten wie folgt verwenden:

Konvertieren von KEA!-Makros und -Sessions in EXTRA!
  1. Klicken Sie im Windows-Startmenü auf "Programme".

  2. Wählen Sie im Menü von Attachmate EXTRA! X-treme den Migrationsassistenten aus.

  3. Für die Konvertierung von Sessions, wählen Sie im Fenster des Migrationsassistenten "KTC_Migrate".

    - oder -

    Für die Konvertierung von Makros, wählen Sie im Fenster des Migrationsassistenten "KTM_Migrate".

    Die neue Datei wird in den entsprechenden Ordner für die Verwendung in EXTRA! abgestellt und wird mit einer neuen Dateierweiterung versehen.


Grafiken und EXTRA! X-treme.

Tipps für das Arbeiten mit Grafiken

Anzeigen einer Grafik in der Zwischenablage
  • Klicken Sie im Menü "Ansicht" auf "DIB".

Ausdrucken einer Grafik oder eines Inhalts einer EXTRA! X-treme-Session
  1. Klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Alles markieren" oder markieren Sie einen Bereich und wählen Sie den Befehl "Kopieren" oder "Ausschneiden".

  2. Wechseln Sie zu einer Anwendung, die das DIB-Format unterstützt und in der Sie drucken können.

  3. Fügen Sie die Grafik in das Programm ein und drucken Sie die Grafik.

Kopieren bzw. Ausschneiden eines Grafikbereichs bei angezeigtem Grafikcursor
  1. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei SESSION.EDP. Sie befindet sich im Installationsverzeichnis im Unterverzeichnis "Sessions". Beispiel:

    C:\PROGRAMME\Attachmate\EXTRA!\HOSTA.EDP

  2. Ändern Sie in der geöffneten Datei im Abschnitt [Terminal] die Einstellung APAGCSelection von FALSE in TRUE.

Ausführen eines Grafikprogramms mit TN3270

Beim Ausführen eines Grafikprogramms mit TN3270 müssen Sie die Datei SESSION.EDP bearbeiten.

So bearbeiten Sie die Datei SESSION.EDP, um ein Grafikprogramm mit TN3270 auszuführen:
  1. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei SESSION.EDP. Sie befindet sich im Installationsverzeichnis im Unterverzeichnis "Sessions". Beispiel:

    C:\PROGRAMME\Attachmate\EXTRA!\HOSTA.EDP

  2. Fügen Sie im Abschnitt [Terminal] der geöffneten Datei folgende Textzeile ein:

    WCCResetClock=TRUE

Verwendung von SAS-Hostgrafiken in EXTRA! X-treme-Sessions

Auf Grund der Komplexität bei der Anzeige von SAS-Hostgrafiken in einer grafischen Windows-Umgebung müssen Sie eventuell mit den verschiedenen Grafikoptionen in EXTRA! experimentieren, um die Grafiken in einer EXTRA!-Anzeige-Session optimal darzustellen.

Ändern der Einstellungen in EXTRA! X-treme für SAS
  • Gehen Sie wie folgt vor:
    Um
    Aktion 
    Passen Sie die EXTRA! X-treme Grafik-Anzeigesession möglichst eng an die zu emulierende Hostgrafikanzeige an. Wählen Sie im Dialogfeld "Einstellungen" auf der Seite "Anzeige Allgemein", eine der Grafikeinstellungen aus und stellen Sie sicher, dass die SAS-Hostanwendung auf die gleiche Grafikanzeige eingestellt ist.
    Passen Sie die Objekte an, die nicht proportional angezeigt werden (wie Kreise oder Kästchen) Ändern Sie im Dialogfeld "Einstellungen" auf der Seite "Anzeige Allgemein" die verwendete Schriftart der Anzeige.
    Hinweis Die drei ATM-Grafikschriftarten ATM Graphics 1:1, ATM Graphics 2:5 und ATM Graphics 3:4 sind besser für die Anzeige von Hostgrafiken geeignet, als die Standard-Textschriftarten in EXTRA! X-treme 2000. Die Auswahl der am besten geeigneten Schriftart hängt vom verwendeten Grafikmodell und der Anzeigeart des Computers ab.
    Verwenden von programmierten Symbolen in einer SAS-Anzeige Wählen Sie im Dialogfeld "Einstellungen" auf der Seite "Anzeige Allgemein" die Option "Programmsymbole unterstützen" aus.
    Hinweis Abhängig vom verwendeten Anzeigemodell und je nachdem, wie SAS Programmsymbole verwendet, ist es manchmal besser, diese Funktion nicht zu verwenden.
    Verwenden von APL-Zeichen Wählen Sie im Dialogfeld "Einstellungen" auf der Seite "Anzeige Allgemein" die Option "APL-Zeichen unterstützen" aus.
    Vermeiden Sie häufiges Neuzeichnen von SAS-Grafiken. Durch Bearbeiten der SESSION.EDP-Datei können Sie die Option "Grafik-Cache" aktivieren.

Bearbeiten der Datei SESSION.EDP, um die Grafik-Cache-Option zu aktivieren
  1. Öffnen Sie in einem Texteditor die Datei SESSION.EDP. Sie befindet sich im Installationsverzeichnis im Unterverzeichnis "Sessions". Beispiel:

    C:\PROGRAMME\Attachmate\EXTRA!\HOSTA.EDP

  2. Ändern Sie in der geöffneten Datei im Abschnitt [Terminal] die Einstellung APASASSelection von FALSE in TRUE.

Bearbeiten von Bildern in einer asynchronen Session

Obwohl Sie Grafikbilder aus EXTRA! direkt in einer asynchronen Session drucken können, müssen Sie zum Kopieren und Einfügen von Grafikbildern unter "Hilfsspeicher" "Bitmap" auswählen.


Tastaturen

Windows 98 und 84-Tasten-Tastatur

Wenn Sie mit EXTRA! X-treme unter Windows 98 arbeiten und eine 84-Tasten-Tastatur verwenden möchten, während der Installation allerdings keine standardmäßige 84-Tasten-Tastatur gewählt haben, müssen Sie in der Systemregistrierung Windows 98 den Eintrag für die Tastatur ändern.

Ändern des Tastatureintrags in der Systemregistrierung
  1. Wählen Sie im Menü "Start" den Befehl "Ausführen".

  2. Geben Sie in das Dialogfeld "Ausführen" den folgenden Befehl ein und klicken Sie auf "OK":

    regedit

    Der Registrierungseditor wird angezeigt.

  3. Klicken Sie auf der linken Seite auf das Pluszeichen (+) neben HKEY_CURRENT_USER, Software, Attachmate, EXTRA!, WorkstationUser und wählen Sie dann "Voreinstellungen".

  4. Doppelklicken Sie auf der rechten Seite des Registrierungseditors auf "Tastatur".

  5. Geben Sie in das Feld "Zeichenfolge bearbeiten" den folgenden Text ein und bestätigen Sie mit "OK":

    key84at

  6. Beenden Sie den Registrierungseditor.

Hinweis HKLM\Software\Attachmate "ATMKeyboard" sollte ebenfalls in "key84at" geändert werden.

101-Tasten-PC-Tastaturen und die Windows Terminal Server-Unterstützung

Auf einer 101-Tasten-PC-Tastatur ist die Funktion "Löschen" für eine 3270-Session in der Regel der PAUSE-Taste der PC-Tastatur zugeordnet. EXTRA! X-treme-3270-Sessions, die von einem Windows Terminal Server ausgeführt werden, können jedoch die PAUSE-Taste nicht zum Aufrufen der Funktion "Löschen" verwenden.

Verwenden der Funktion "Löschen"
  • Mithilfe der EXTRA! X-treme Tastaturbelegungseinstellungen können Sie die Funktion "Löschen" einer anderen Taste zuweisen.


Maussteuerungen

Unter bestimmten Umständen überschreiben die Mauseinstellungen der Systemsteuerung die Mausbelegungseinstellungen von EXTRA! X-treme für ein Mausrad oder die mittlere Maustaste.

Maus mit mittlerer Taste

müssen Sie vor der Zuordnung der mittleren Maustaste in EXTRA! X-treme zuerst in der Windows-Systemsteuerung die Aktion der mittleren Maustaste auf die "Mittlere Taste" stellen. Wenn in der Systemsteuerung bei der Maus die mittlere Taste einer anderen Aktion zugewiesen ist (wie z. B. AutoBildlauf), führt die mittlere Taste diese Funktion aus und nicht die, die ihr in EXTRA! X-treme zugewiesen wurde.

Maus mit Mausrad

Befindet sich Ihr Mausrad in der System-Standardeinstellung (normalerweise AutoBildlauf), führt das Mausrad ebenfalls die Standardaktion aus und nicht die, die ihm in EXTRA! X-treme zugewiesen wurde. Wenn Sie dem Mausrad über die Systemsteuerung andere Einstellung als die Standardeinstellung zuweisen, wird die über EXTRA! X-treme zugewiesene Aktion der Radtaste ignoriert.


Navigation

Aufforderung zur Eingabe eines Benutzernamen oder Kennworts während der Navigation

Bei der Aufzeichnung von Seiten werden alle Tastenanschläge (auch Benutzer-IDs und Kennwörter) in der Navigationspfaddatei gespeichert. Sie können das Speichern dieser vertraulichen Daten verhindern, indem Sie die Navigations-Engine so konfigurieren, dass bei der Wiedergabe eine Aufforderung zur Eingabe dieser Informationen angezeigt wird. Hierzu ändern Sie den von EXTRA! X-treme aufgezeichneten Pfad und fügen eine Eingabeaufforderung für den Benutzer ein. (Eine genaue Anleitung finden Sie in der Online-Hilfe.)

Nachdem Sie den Pfad geändert haben, werden Sie beim Navigieren zu einer Seite oder einem Lesezeichen auf dem Anmeldebildschirm zur Eingabe eines Kennworts aufgefordert. Die Navigation wird erst fortgesetzt, nachdem die Daten eingegeben wurden. Anschließend werden diese Daten zur aktuellen Cursorposition gesendet, bevor das nächste Fenster im Navigationspfad aufgerufen wird.

Lesezeichen und aufgezeichnete Seiten

Sie können die Funktion "Sichtbar bleiben" im Fenster "Bookmarks and Recorded Pages" (Lesezeichen und aufgezeichnete Seiten) mit der Tastenkombination ALT+v ein- und ausschalten. Diese Tastenkombination hat die gleiche Wirkung wie ein Anklicken der "Reißzwecke" im Fenster "Bookmarks and Recorded Pages". Wenn die Option "Sichtbar bleiben" aktiviert ist, bleibt das Fenster "Bookmarks and Recorded Pages" auch nach Auswahl eines Lesezeichens oder einer Seite weiterhin eingeblendet.


Zentralisierte Verwaltung von EXTRA! X-treme

Zentralisierte Verwaltungsinformationen

Zum Ansehen der zentralisierten Verwaltungsinformationen auf der EXTRA!-Emulations-CD, muss der Adobe Acrobat Reader installiert sein. Der Acrobat kann kostenlos von der Webseite www.adobe.com heruntergeladen werden.

Herunterladen von Konfigurationen

Download-Konfigurationen der HAS-Funktion in EXTRA! X-treme, Version. 7.0 werden in Version 8 nicht verwendet. Die zentralisierte Verwaltung von Konfigurationen ist nun Bestandteil der Management and Control Services (MCS) und in Version 8 enthalten.

Empfohlene Bildschirmgröße

Für Anwendungen des Konfigurationsherausgebers und des Distributionsherausgebers wird eine Mindestbildschirmgröße von 1024 x 768 Pixeln empfohlen. Diese zentralisierten Verwaltungsfunktionen gehören zur Administrator-Ausgabe von EXTRA! X-treme MCS.



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